Das Norddeutsche Klimabüro – Partner für Klimafragen in Norddeutschland
Regional. Verständlich. Solide.
Unser Ziel ist es, Klimaforschung für Sie in Norddeutschland nutzbar zu machen.
Oft wird der Klimawandel als globales Problem wahrgenommen. Über die verschiedenen regionalen
Auswirkungen ist meistens jedoch noch wenig bekannt. Trotzdem müssen rechtzeitig Maßnahmen vor Ort
in die Wege geleitet werden um negative Auswirkungen des Klimawandels von uns abzuwenden.
Da sich der Klimawandel regional unterschiedlich ausprägt, sind dafür vor allem wissenschaftlich
fundierte Informationen über mögliche Klimaänderungen in den verschiedenen Regionen nötig.
Wir machen für Sie Informationen aus der Klimaforschung speziell für Norddeutschland nutzbar.
Regional: Wir bündeln für Sie Ergebnisse aus der Klimaforschung speziell für Norddeutschland
und bereiten Rohdaten bedarfsgerecht auf.
Verständlich: Ihre Fragen helfen uns Informationen zum Klimawandel in Norddeutschland
verständlich aufzubereiten.
Solide: Durch die Anbindung an das Institut für Küstenforschung am Helmholtz-Zentrum
Geesthacht und an den KlimaCampus Hamburg beziehen sich unsere Informationen auf den
aktuellen Forschungsstand. Unsere Beratung ist wissenschaftlich solide.
Aktuelles
08.04.2013 Pressemitteilung des Helmholtz-Zentrums Geesthacht (HZG)
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Klimaanpassung in der Metropolregion Hamburg bedeutet „Leben mit dem Wasser“
Die Anpassung an den Klimawandel gewinnt in der Regionalplanung immer mehr an Bedeutung. Als Planungsgrundlage dienen Forschungsergebnisse zum Klimawandel in der Metropolregion Hamburg, die das Norddeutsche Klimabüro am Helmholtz-Zentrum Geesthacht bündelt. Eine Aktualisierung des „Klimaberichts für die Metropolregion Hamburg“, der im Rahmen des Exzellenzclusters CliSAP erstellt wurde, zeigt jetzt neue Forschungsergebnisse: Bei steigendem Meeresspiegel könnten hohe Sturmflutwasserstände zukünftig schneller erreicht werden und länger andauern. In der Regionalplanung zeichnet sich ein Umdenken in Richtung „Leben mit Wasser“ ab.
Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel müssen in Hamburg immer das Wasser berücksichtigen. Denn Szenarien weisen darauf hin, dass hohe Sturmfluten bis Ende des 21. Jahrhunderts 30 bis 110 Zentimeter höher auflaufen können. Einwohner sollten daher wissen, ob sie in Hochwassergefährdeten Gebieten wohnen oder ob in Zukunft Hochwasserschutz notwendig ist.
In Hamburg würden schon heute ohne Küstenschutz weite Teile in Neugraben, Wilhelmsburg und in den Vier- und Marschlanden zweimal täglich unter Wasser stehen – durch ganz normale Tiden. Durch den Klimawandel können sich in Hamburg Gebiete, die vor hohen Wasserständen geschützt werden müssen, aufgrund der möglicherweise höheren Sturmflutwasserstände vergrößern. Dies betrifft vor allem auch innenstadtnahe Stadteile rund um die Alster sowie Teile von Billwerder und Waltershof.
Seit 2010 steht der „Klimabericht für die Metropolregion Hamburg“ als Planungsgrundlage für Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel in der Metropolregion Hamburg zur Verfügung. Der Wissensstand zum Klimawandel in der Metropolregion Hamburg hat sich seit dem durch fortlaufende Forschungstätigkeiten stetig erweitert.
„Wir haben die Leitautoren der zehn Kapitel des Hamburger Klimaberichts daher zum aktuellen Forschungsstand in ihrem Themenfeld befragt. Die daraus entstandenen Updates zu den einzelnen Kapiteln sind nun auf der Internetseite des Klimaberichtes verfügbar“, sagt Dr. Insa Meinke, Leiterin des Norddeutschen Klimabüros.
Beispielsweise weisen neue Forschungsergebnisse u. a. darauf hin, dass bei einem steigenden Meeresspiegel höchste Wasserstände bei Sturmfluten in der Elbe schneller erreicht werden und hohe Wasserstände in der Tideelbe länger andauern können.
Insgesamt muss im Winter mit einem erhöhten Entwässerungsbedarf gerechnet werden, denn bis Ende des Jahrhunderts kann der Winterniederschlag in der Metropolregion Hamburg etwa 10 bis 40 Prozent zunehmen. In der Stadtplanung sollten daher neue Konzepte entwickelt werden, die auch Möglichkeiten zur Wasserspeicherung einbeziehen.
Hinweis für Journalisten
Auf der Hannover Messe in Halle 1 „Stadt der Zukunft“ haben Sie die Möglichkeit, am Stand des Helmholtz-Zentrums Geesthacht das Norddeutsche Klimabüro zu besuchen. Dort erfahren Sie mehr zu regionalen Klimaänderungen und Klimaanpassung.
Weitere Informationen
www.klimabericht-hamburg.de
www.kuestenschutzbedarf.de
www.norddeutscher-klimaatlas.de
www.klimacampus.de/clisap.html
Kontakt
Dr. Insa Meinke
Norddeutsches Klimabüro
Helmholtz-Zentrum Geesthacht
insa.meinke@hzg.de
04152 871868
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Veranstaltungen
28.05.2013, Vechta:
Vortrag im Doktoranden- und Masterkolloquium Uni Vechta zum Thema: Globaler Klimawandel - regionale Folgen in Norddeutschland. (Meinke)
17.06.2013, Lüneburg:
Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung "Mensch braucht Meer -Nachhaltige Nutzung oder Raubbau" zum Thema: Konsequenzen des Klimawandels für die Ostsee und ihre Küsten. (Meinke)
Nähere Informationen zu der Veranstaltung finden Sie Hier
20.06.2013, Kiel:
Vortrag im Rahmen der Vorstandssitzung Tourismusverband Schleswig-Holstein zum Thema: Klimawandel in Schleswig-Holstein - bisherige Entwicklungen und mögliche Änderungen in naher und fernerer Zukunft. (Meinke)